ein Tag in der Notfallambulanz
Da die Kindergärtnerinnen heute wieder ihre Arbeit niederlegten, habe ich eine andere Betreueungsmöglichkeit für die Kinder gefunden: OMA. Heute morgen musste ich nur noch mit Phil dem Augenarzt einen Kontrollbesuch abstatten. Doch leider kommt es manchmal anders als man denkt…
Nachdem ich mit den Beiden die Praxis verlassen habe, wollte ich noch schnell bei Rossmann rein. Meine Zwei sind vogelaufen und da passiert es; Lynn stolperte und fiel. Dieses Bild ist mir nicht fremd, daher sah ich nicht mal ein mein Schritttempo zu beschleunigen. Dafür wurde ich mit einem schlechten Gewissen bestrafft, als ich einen Blick auf ihre Hand warf. Der kleine Finger stand im fast rechten Winkel ab!!! UPS! Der muss gebrochen sein, dachte ich nur. Das erste was mir einfiel war KRANKENHAUS!
In der Notfallpraxis war nichts los, Gottseidank. Wir wurden auch sofort reingerufen, zum Roentgen geschickt und ins Behandlungszimmer gebracht. Dort verbrachten wir fast eine Stunde, bis endlich eine Ärztin für uns Zeit hatte. Was mich total gewundert hat, in der Ambulanz waren wir alleine, aber es waren mindestens 15 Schwestern und 3 Ärzte, die sinnlos durch die Gegend spazierten. In diesem Moment würde ich gerne hinter die Kulissen schauen, was so in einem Krankenhaus wirklich abgeht.
Naja, endlich fand eine Ärztin zu uns, um zu bestätigen, dass der Finger tatsächlich gebrochen ist. Das Ganze sollte unter Vollnarkose gerichtet werden. Da Lynn aber nicht nüchtern war, sind wir wieder nach Hause geschickt worden um um 14.30 Uhr wieder auf der Matte zu stehen. Sie durfte weder trinken, noch essen, worüber sie nicht gerade begeistert war, da ich auch noch mittags gekocht habe.
Wieder im Krankenhaus wurde ich von einer Ärztin und einem Anästhesisten aufgeklärt und dann durfte es auch schon losgehen. Nach ein paar Beruhigungstropfen musste ich mich von ihr verabschieden und sie wurde in den OP geschoben. Da stand ich nun… alleine, hilflos und den Tränen nahe…
Doch es ist alles gut gegangen. Sie war auch sofort wach und wir durften auf die Station, wo sie langsam zu sich kam, endlich was trinken und essen durfte. Nach stundenlangem Warten wurden wir endlich entlassen. Der Gips darf bereits nach 2-3 Wochen wieder ab.
Ich hatte eben erwähnt, dass ich gerne hinter die Kulissen schauen würde. Mir ist schleierhaft wie man in einem Risengebäude, von der einen Abteilung in die andere geschickt wird, zum Roentgen, dann auf die Station, man spricht mit mehreren, verschiedenen Ärzten, Schwestern, Anästhesisten usw… und alle wissen Bescheid! OK, mit den heutigen Kommunikationmöglichkeiten ist es mit Sicherheit einfacher, aber trotzdem wundert mich das alles.
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Oooooh, ist denn jetzt alles klar?
Aber merk Dir eins: Kinder müssen fallen, umso stabilder sind sie später. Wenn Du sie jetzt in Watte packst, wird sie später auch so…
Gute Besserung u nd bis später
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Danke
Keine Sorge, die wird nicht in Watte eingepackt. Wenn ich daran denke wie oft sie fällt… Irgendwann musste es ja passieren. Naja, die Fingerchen müssen jetzt schlafen und in 3 Wochen kommt der Gips ab und gut ist 
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Ja, so ist´s gut
3 Wochen? WOW, das hätte ich nicht gedacht. Hoffentlich wird es in der Zwischenzeit nicht zu warm, sonst is es ja richtig unangenehm…
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…wir hoffen das Beste…
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Ich hoffe /für Lynn/dass die 3 Wochen schnell vergehen werden und der Gips kommt ab.Armes Mädchen.GUTE BESSERUNG!!!
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Hallo Magda, wünsche Lynn gute Besserung und das es wirklich nur drei Wochen sind.
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Hallo ihr Beiden,
ich danke euch für die Genesundswünsche. Lynn geht es schon besser
Liebe Grüße
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